Alkoholfreie Cocktails für die Teenie-Party: 6 Mocktails, die was hermachen

Eine Party ohne coole Getränke? Geht gar nicht. Aber es muss eben nichts mit Alkohol sein – und das ist auch gut so. Ich bin Elaine, 15, und ich probiere für mein Cocktailbuch gerade jede Menge alkoholfreie Drinks aus. Hier sind sechs, die auf jedem Geburtstag oder Filmabend gut ankommen und die du in ein paar Minuten hinbekommst.

Alle Rezepte reichen ungefähr für ein großes Glas. Wenn du für mehrere Leute mixt, rechne einfach hoch oder mach eine große Kanne draus.

Kurz vorwegAlle Rezepte hier sind alkoholfrei – auch ohne Alkohol als Aroma, Auszug oder Deko. Die Beiträge sind Rezeptideen von Teenagern für Teenager und ersetzen keine Ernährungs- oder Gesundheitsberatung.

Warum alkoholfrei sowieso die bessere Wahl ist

Alkohol ist für Kinder und Jugendliche keine gute Idee – da sind sich Fachleute einig, und darum geht es hier auch gar nicht. Der Punkt ist eher: Ein selbst gemixter Mocktail schmeckt oft besser als das gekaufte Zeug, du weißt genau, was drin ist, und du kannst die Süße selbst steuern. Viele fertige Limos und „Party-Drinks“ haben richtig viel Zucker. Wenn du selbst mixt, kannst du das locker halbieren, ohne dass es langweilig wird.

Mehr dazu, warum ständig Süßes und Gezuckertes nicht so gut für Konzentration und Laune sind, findest du im Beitrag Zucker und Aufmerksamkeit.

Die Grundausstattung

Du brauchst keine Bar. Das reicht:

Zutaten, die fast immer passen

  • Direktsaft: Orange, Apfel naturtrüb, Traube, Multivitamin, Maracuja
  • Sprudelwasser (macht den „Cocktail-Effekt“)
  • Zitrone und Limette für die Frische
  • Tiefkühl-Beeren als Eiswürfel-Ersatz
  • frische Minze, notfalls aus dem Topf auf der Fensterbank

Nice to have

  • Holz- oder Papierstrohhalme und lange Löffel
  • ein Sieb, falls du Kerne rausfiltern willst
  • Silikonform für große Eiswürfel mit Beeren drin

6 Mocktails zum Nachmixen

1. Sunset Orange

Glas mit Eis füllen, 100 ml Orangensaft und 100 ml Sprudel dazu, einen Spritzer Limette. Ganz zum Schluss 1 TL Beerensirup oder ein paar zerdrückte Himbeeren langsam reingeben – die sinken nach unten und machen den „Sonnenuntergang“.

2. Grüner Gartenschlau

Eine Handvoll Minze mit 1 TL Zucker oder Honig im Glas leicht andrücken, Saft einer halben Limette, 150 ml Apfelsaft naturtrüb, mit Sprudel auffüllen, viel Eis. Schmeckt wie ein Mojito – nur eben ohne alles Problematische.

3. Beeren-Boost

150 g gemischte TK-Beeren mit 150 ml Wasser und 100 ml Naturjoghurt-Drink pürieren, kurz durch ein grobes Sieb, mit Sprudel toppen. Etwas dickflüssiger, macht mehr satt.

4. Tropen-Punch für die Kanne

1 l Multivitaminsaft, 500 ml Sprudel, 1 Orange und 1 Limette in Scheiben, eine Handvoll Ananasstücke, Eis. In eine große Kanne, fertig ist das Getränk für die ganze Runde.

5. Pink Lemonade

Saft von 2 Zitronen, 700 ml Wasser, 2–3 EL Himbeeren zerdrückt, nach Geschmack 1–2 EL Zucker oder Agavendicksaft. Umrühren, kalt stellen, mit Eis servieren.

6. Schoko-Vanille-Shake als Dessert-Drink

Wenn es eher Richtung Nachtisch gehen soll: 250 ml kalte Milch oder Haferdrink, 1 Banane, 1 TL Kakao, ein Tropfen Vanille, mixen. Mehr davon habe ich im Beitrag Milchshakes selber machen gesammelt.

So sieht dein Drink richtig gut aus

Das Auge trinkt mit. Drei Dinge, die sofort was hermachen:

  • Glasrand: Rand kurz in Zitronensaft, dann in etwas Kokosraspel oder feinen Zucker tauchen.
  • Spieße: Beeren, Melonenwürfel, Minze auf einen Holzspieß quer übers Glas.
  • Eis mit Deko: Beeren oder Minzblätter in die Eiswürfelform, mit Wasser auffüllen, einfrieren.

Mein Tipp: Mix erst einen Test-Drink für dich allein und probier. Erst wenn der sitzt, machst du die große Kanne für alle.

Selbstbedienungs-Station für die Party

Wenn viele Gäste kommen, ist eine kleine Station entspannter, als 20 Gläser einzeln zu mixen. So baust du sie auf:

  • Zwei bis drei vorbereitete Saftmischungen in Karaffen, beschriftet.
  • Eine große Schüssel mit Eis und einer Zange daneben.
  • Sprudelwasser in Flaschen zum Selbst-Auffüllen.
  • Ein Brett mit Obstspießen, Zitronenscheiben und Minze als Deko.
  • Ein Schild mit den Namen der Drinks – klingt gleich nach Bar.

Weitere schnelle Rezepte fürs Buffet drumherum findest du auf der Rezepte-Seite.

Schüttel dir deine eigene Kombi

Keine Lust auf ein festes Rezept? Dann lass den Zufall entscheiden:

Schüttel dir deinen Drink

Ein Klick = eine neue alkoholfreie Kombi
Tippe auf „Schütteln!“
Alles nur als Idee – Menge und Süße nach Geschmack. Kein Alkohol, auch nicht als Deko.

Häufige Fragen


Nein. Sprudelwasser oder eine spritzige Saftschorle bringen denselben prickelnden Effekt. Alkoholfreier Sekt ist teurer, oft süßer und für die Zielgruppe einfach nicht nötig.


Das hast du selbst in der Hand. Wenn du Saft mindestens zur Hälfte mit Wasser oder Sprudel verdünnst und zusätzlichen Sirup sparsam einsetzt, liegst du deutlich unter den meisten gekauften Limos.


Obst schneiden, Sirup ansetzen und Saftmischungen kannst du ein paar Stunden vorher vorbereiten und kalt stellen. Sprudel und Eis kommen erst kurz vor dem Servieren dazu, sonst wird es schal und wässrig.


Die meisten Rezepte hier brauchen keinen. Beeren lassen sich mit einer Gabel zerdrücken, Zitrusfrüchte presst du mit der Hand aus. Nur die cremigen Beeren- und Schoko-Drinks brauchen einen Mixer oder Pürierstab.


Ja, wenn du sie weniger süß machst und auf große Mengen Minze sowie auf Ingwer verzichtest. Sehr saure Drinks mit viel Zitrone besser verdünnen.


Zum Thema Trinkmenge und passende Getränke im Alltag findest du eine Übersicht im Beitrag Trinkmenge bei Babys und Kleinkindern. Für Schulkinder gilt: Wasser ist das Alltagsgetränk, Mocktails sind etwas für besondere Anlässe.


Fachliche Orientierung: Die Tipps orientieren sich an allgemein anerkannten Ernährungsinfos für Familien (u. a. DGE, Netzwerk Gesund ins Leben) und an dem, was bei uns zu Hause funktioniert. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Beratung durch Kinderärztin, Kinderarzt oder Ernährungsfachkraft.

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